Ablauf meiner Porträt-Shootings
23.09.2019
Zu Beginn eines Shootings erzählt mir mein Gegenüber oft, dass sie oder er sich vor einer Kamera recht unwohl fühlt. Ich höre häufig von der Angst, dass zum Beispiel etwas von einem festgehalten werden könnte, dass man der Außenwelt gar nicht zeigen möchte. Da ich dieses Gefühl selbst gut kenne, habe ich dafür viel Verständnis.  Sehe ich mich auf einem Foto, bin ich nicht selten ein wenig überrascht über das vertraute und doch fremde Abbild meines Selbst.
Und es stimmt ja auch: Im Fokus der suchenden Linse materialisieren sich vermehrt persönliche Details zu verblüffend andersartigen Abbildern unseres Ichs. Die Porträt-Fotografie eröffnet uns neue Perspektiven auf unser Selbst, die uns überraschen, erschrecken oder sogar verwirren können. Es sind Reflexionen unserer bekannten Innenwelt, die aufblitzen, aber doch auch neue Blickwinkel auf unsere Wesensart, welche sich im alltäglichen Erleben vielleicht nicht so ohne Weiteres eröffnen würden. 
Woran liegt das?
Wir Menschen sind es nicht gewohnt, die ungeteilte Aufmerksamkeit zu bekommen. Nicht selten mangelt es uns auch an Selbstvertrauen. Wir haben Angst vor Ablehnung, werden misstrauisch und verschließen uns. Passiert es doch, dass wir von jemandem „gesehen“, sozusagen vom Augenlicht des Gegenübers entdeckt werden, fühlen wir uns oft geschmeichelt. Überwinden wir dann sogar die Hemmschwelle unserer Selbstunsicherheiten, so kann der erste Schritt in Richtung des Gegenübers sich in den Schlüssel zum Spiegel der Selbstreflexion wandeln.
Als Fotograf habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, dir bei der Zerstreuung dieser Unsicherheiten zu helfen und bestehende Selbstzweifel zu entkräftigen. Diesem Ziel förderlich ist es, dass ich bei unserem Fotoshooting versuchen werde, eine Atmosphäre zu schaffen, in der du dich fallen lassen kannst. Mir ist es wichtig, dass du dich wohl fühlst und einfach du selbst sein kannst. Das kann so aussehen:
Wir gehen ins Gespräch, bewegen uns und nehmen die Umgebung in Augenschein.  Während du dich entspannst und mir von dir erzählst, bin ich ganz bei dir, behalte aber gleichzeitig das Licht und die Hintergründe im Auge. Die Kamera ist dabei unser lautloser Begleiter. Ihre Linse schaut uns wie nebenbei über die Schulter, während wir einen lockeren Kommunikationsfluss halten. Du weißt nicht und musst auch nicht wissen, wann und wieviel ich fotografiere.
Im Durchschnitt ergeben sich auf diese Weise in besonderen Momenten etwa 5-17 Bilder pro Sekunde. In der Postproduktion filtere ich deine stärksten Momente heraus und lasse dir anschließend meine Auslese des entstandenen Materials zukommen. ​​​​​​​
Wenn du meine Dienste in Anspruch nimmst, 
bezahlst du meinen Blick, 
meinen Geschmack und mein Urteilsvermögen.
Dein Porträt-Shooting muss nicht die bloße Produktion eines weiteren Selbstbilds bleiben. Wenn du bereit bist, dich für die Kamera zu öffnen, kann es auch eine Reise in deine Persönlichkeit werden. Wenn du bereit bist, sind mein Sucher und ich gerne deine Reisebegleiter. Melde dich gerne bei mir.
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